Black Heritage in Louisville, Kentucky
Louisville ist tief geprägt von dem Erbe und der Kultur der afroamerikanischen Gemeinschaft. Reisende können an vielen Orten in der Stadt die Einflüsse und Errungenschaften entdecken.
DIE BOURBON CITY IST FÜR IHRE BLACK HERITAGE BEKANNT
Ohne ihre schwarze Gemeinschaft wäre die Stadt im US-Bundesstaat Kentucky nicht, was sie heute ist. Unzählige farbige Menschen haben dazu beigetragen, sie zu einer vielfältigen Metropole zwischen Tradition und Moderne zu machen. Historische Stätten, Museen und besondere Erlebnispfade ermöglichen es heute, auf ihren Spuren zu wandeln. Diese Highlights sollten Reisende nicht verpassen:
MUHAMMAD ALI CENTER: AUF DEN SPUREN DER BOX-LEGENDE
Das Muhammad Ali Center ist weit mehr als ein Museum über einen der größten Athleten aller Zeiten – es ist ein multikulturelles Zentrum, das die Werte von Muhammad Ali als Boxer, Aktivist und Visionär feiert. Auf interaktiven Ausstellungsflächen erfahren Besucher alles über Alis Leben in Louisville, seinen Einsatz für Bürgerrechte und seinen unerschütterlichen Glauben an Gerechtigkeit. Die Ausstellung betont seine Prinzipien, zu denen Respekt, Hingabe und Überzeugung gehören, und inspiriert dazu, diese Werte im eigenen Leben zu reflektieren. Außer sportlichen Höhepunkten zeigt das Zentrum auch, wie Ali sich für soziale Veränderungen einsetzte, und stellt sein Vermächtnis als Beispiel für Engagement und gesellschaftliche Verantwortung heraus.
FRAZIER HISTORY MUSEUM: GESCHICHTE KENNENLERNEN
Das Frazier History Museum an der Museum Row gibt einen eindrucksvollen Einblick in die Geschichte Kentuckys und der Vereinigten Staaten, die auch die Beiträge der afroamerikanischen Gemeinschaft einbezieht. Besucher sehen bedeutende Artefakte und erfahren Wichtiges über den Bezug zu wichtigen Ereignissen. Dabei werden Geschichten erzählt, die oft übersehen werden – sei es über schwarze Cowboy-Traditionen, afroamerikanische Bourbon-Geschichten oder Persönlichkeiten, die den Staat geprägt haben. Dank „The Journey“, einem einzigartigen Audio- und Erlebnispfad, können Reisende bedeutende Orte entlang des Ohio River erkunden, die mit dem Netzwerk der Underground Railroad in Verbindung stehen. Die Tour führt Besucher zu wichtigen Stationen, an denen entflohene Sklaven Unterstützung fanden oder gefährliche Überfahrten unternahmen, um in den Norden zu fliehen. Begleitende Geschichten und historische Hintergründe lassen diesen Teil der Geschichte lebendig werden und machen ihn zu einem emotionalen Erlebnis.
KENTUCKY DERBY MUSEUM: DIE SCHWARZEN JOCKEYS ERLEBEN
Bei der „Black Heritage in Racing”-Tour im Kentucky Derby Museum erfahren Besucher alles über die wichtigsten afroamerikanischen Persönlichkeiten im Pferderennsport. Vom ersten Gewinner des Kentucky Derby, Oliver Lewis, bis hin zu den schwarzen Trainern, Pferdebesitzern und Jockeys, die diesen Sport bis heute prägen: Die 90-minütige Tour führt durch die historische Pferderennbahn Churchill Downs und informiert über das besondere Erbe. Zum Abschluss lohnt sich ein Besuch der Ausstellung „Black Heritage in Racing“, wo Besucher Artefakte, Kunstwerke und mehr sehen, die diese Größen des Sports würdigen.
HISTORIC LOCUST GROVE: IM HERRENHAUS AUF ZEITREISE GEHEN
Historic Locust Grove ist ein historisches Anwesen aus dem späten 18. Jahrhundert, das nicht nur die Geschichte der wohlhabenden Croghan-Familie erzählt, sondern vor allem auch die der afroamerikanischen Männer, Frauen und Kinder, die hier einst lebten und arbeiteten. Die authentisch erhaltenen Gebäude und das weitläufige Gelände geben Einblicke in den Alltag dieser Zeit, inklusive der Lebensumstände versklavter Menschen. Durch geführte Touren und erklärende Stationen wird die Rolle der Afroamerikaner im Aufbau und Betrieb dieser Farm sichtbar. Die Geschichten von Locust Grove eröffnen einen Blick auf das Leben und Wirken von Menschen, die trotz harter Bedingungen maßgeblich zur Entwicklung des Ortes beitrugen.
AFRICAN AMERICAN MUSEUM: AFROAMERIKANISCHE GESCHICHTE
Im Roots 101 African American Museum im Herzen der Innenstadt wird die afroamerikanische Geschichte von ihren afrikanischen Wurzeln bis in die moderne Zeit nachgezeichnet. Die Ausstellung widmet sich Kunst, Kultur und beleuchtet die vielfältigen Beiträge farbiger Menschen zur Entwicklung der amerikanischen Gesellschaft. Besucher können Ausstellungsstücke betrachten, die Geschichten von Widerstand, Kreativität und Gemeinschaft erzählen. Musik- und Erzählveranstaltungen sorgen für ein noch intensiveres Erleben der Ausstellung. Das Museum ist ein Muss für alle, die die afroamerikanische Entwicklung – von der Sklaverei zur Selbstbestimmung – auf eindrucksvolle Weise nachvollziehen wollen.
ÜBER KENTUCKY
Kentucky ist ein Bundesstaat im Osten der Vereinigten Staaten, bekannt für seine Pferderennen, Bourbon-Whiskey, Bluegrass-Musik und die wunderschöne Landschaft der Appalachen. Die Hauptstadt ist Frankfort, während die größte Stadt Louisville ist.
Kentucky ist für seine sanften Hügel, Flüsse und Wälder bekannt. Aktivitäten wie Angeln, Wandern, und Reiten sind hier sehr beliebt. Der Cumberland Falls State Park bietet die Möglichkeit, einen seltenen „Mondbogen“ (Mondregenbogen) zu sehen.
Kentucky ist bekannt für die Erfindung von „Kentucky Fried Chicken“ (KFC), das von Colonel Harland Sanders populär gemacht wurde.
ÜBER LOUISVILLE
Louisville befindet sich direkt an der Grenze zum Staat Indiana. Bekannt ist die Region als Heimat des Kentucky Derby-Pferderennens sowie unter dem Namen „Bourbon City“, da weltweit bekannte Bourbon-Sorten vor Ort gebrannt werden. Das Portfolio an Kunst und Kultur in Louisville ist vielseitig und bietet für jeden Geschmack etwas. So befindet sich in der Stadt auch das größte Stadtviertel mit restaurierten viktorianischen Häusern der USA und sogar das drittgrößte der Welt. Louisville ist zudem die Heimat der weltbekannten Boxlegende Muhammad Ali. Louisville Tourism ist die Tourismusmarketingorganisation der Region. Weitere Informationen unter www.gotolouisville.com.
ÜBER DIE VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA
Amerika ist seit Jahrzehnten ein heiß begehrter Touristenmagnet. Neben den 50 Bundesstaaten und dem District of Columbia umfasst Amerika zudem Puerto Rico, die Amerikanischen Jungferninseln, Amerikanisch-Samoa sowie die Nördlichen Marianen und Guam. Das drittgrößte Land der Erde besticht durch seine abwechslungsreichen Landschaften und Nationalparks, quirligen Großstädten wie New York, Miami oder Los Angeles und seine kilometerlangen Sandstrände. Die Gastronomie-Szene ist so vielfältig wie das Land selbst – vom Cheese Steak in Philadelphia, BBQ in den Südstaaten bis zur Deep Dish Pizza in Chicago finden Besucher hier alles, was das Herz begehrt. Nicht nur kulinarisch sorgt Amerika für Aufsehen – hier wurden so viele Musikgenres hervorgebracht wie in fast keinem anderen Land. Vom Echo der Bluesgitarre in Chicago, den Hip Hop Bässen in den Straßen der Bronx in New York bis zum Klang von Soul und Rock’n’Roll in der Beale Street in Memphis – der Soundtrack Amerikas zeigt die Vielfalt der Nation und ihr Kaleidoskop der Kulturen.
VISIT THE USA
Visit The USA inspiriert Reisende dazu, die Lebendigkeit, die Kultur und das riesige Erlebnisangebot des Landes kennenzulernen. Als verlängerter Arm von Brand USA nimmt Visit The USA über spannende Geschichten und Programme Endverbraucher mit auf eine faszinierende Reise durch die Weiten der Vereinigten Staaten. Visit The USA präsentiert Attraktionen, Roadtrips und Themen, die von Musik und Kunst bis hin zu Kulinarik und Abenteuer reichen – um die unendlichen Möglichkeiten zu erleben, wie sie sonst nirgendwo auf der Welt zu finden sind.
VisitTheUSA.com ist Eigentum der Corporation for Travel Promotion und wird von dieser betrieben, nun tätig unter der Firmierung Brand USA. Die öffentlich-private Marketingorganisation wurde 2010 mit dem Ziel gegründet, Reisende dazu anzuregen und zu inspirieren, die grenzenlosen Möglichkeiten der USA zu entdecken.
BRAND USA
Brand USA, die Marketing-Organisation für die Vereinigten Staaten, wurde durch den Travel Promotion Act als erste öffentlich-private Partnerschaft des Landes gegründet, um die USA als erstklassiges Reiseziel zu bewerben und Reisenden weltweit die Reiserichtlinien und -verfahren der USA zu vermitteln.
Die Mission der Organisation besteht darin, die internationalen Besucherzahlen in den Vereinigten Staaten zu steigern, um die US-Wirtschaft anzukurbeln und das Image weltweit zu verbessern. Das 2010 als Corporation for Travel Promotion gegründete öffentlich-private Unternehmen nahm im Mai 2011 seine Geschäftstätigkeit auf und firmiert unter dem Namen Brand USA. Laut Studien von Oxford Economics haben die Marketinginitiativen von Brand USA in den letzten zehn Jahren dazu beigetragen, acht Millionen zusätzliche Besucher in den Vereinigten Staaten willkommen zu heißen, was der US-Wirtschaft mit einer wirtschaftlichen Gesamtwirkung von mehr als 58 Milliarden US-Dollar zugute kam und durchschnittlich mehr als 37.000 Besucher unterstützte zusätzliche Arbeitsplätze pro Jahr.






