Start der Maple-Sirup-Ernte in New York State
Während anderswo die Felder noch ruhen, läuft in New York State die Erntezeit auf Hochtouren. Im Februar und März, wenn frostige Nächte auf sonnige Tage treffen, ist Ahornsaison. Dann steigt der Saft in den Zuckerahornen. In den Sugarhouses dampfen die Kessel und im Rahmen der Maple Weekends öffnen im ganzen Staat Produzenten ihre Türen.
MAGISCHER FRÜHLING AUF LONG ISLAND
Zuckerahorne prägen die Wälder des Bundesstaates und sorgen im Herbst für ein spektakuläres Farbenspiel aus Gold, Orange und feurigen Rottönen. Dass der Zuckerahorn als offizieller Staatsbaum gilt, hat jedoch noch andere Gründe. Aus seinem Saft entsteht eines der wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte New Yorks. Aus einer frühen Praxis entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte ein professionell organisiertes Handwerk, das überliefertes Wissen und moderne Technik verbindet.
Tradition mit politischer Dimension Die Nutzung des Ahornsaftes reicht weit zurück. Bereits lange vor der europäischen Besiedlung Nordamerikas nutzten Native Americans das klare Baumwasser. Sie ritzten die Stämme an, fingen den austretenden Saft auf und kochten ihn ein, bis sich Zucker und Sirup konzentrierten. Mit der Ankunft europäischer Siedler im 17. Jahrhundert verbreitete sich dieses Wissen weiter. Schritt für Schritt entstand in Nordamerika ein eigener Wirtschaftszweig. Ende des 18. Jahrhunderts erhielt Ahornzucker zusätzlich politische Bedeutung. Der Arzt und Abolitionist Benjamin Rush veröffentlichte 1791 eine Schrift über den Zuckerahorn und warb für Ahorn als Alternative zu Rohrzucker, dessen Produktion eng mit versklavter Arbeit verknüpft war. Konsum wurde zur Haltung. William Cooper, Gründer von Cooperstown im Bundesstaat New York, erkannte im Ahorn eine wirtschaftliche Perspektive für die junge Nation. Auch Thomas Jefferson, dritter Präsident der Vereinigten Staaten und Mitverfasser der Unabhängigkeitserklärung, unterstützte die Idee und ließ auf seinem Anwesen Monticello selbst Ahornbäume pflanzen, um der Abhängigkeit von britisch kontrolliertem Rohrzucker entgegenzuwirken. Ahorn stand für wirtschaftliche Selbstbestimmung und für ein politisches Signal im Alltag.
BLICK HINTER DIE KULISSEN IN DER SUGAR MILL FARM
Vom Saft zum Sirup Die Ernte beginnt alljährlich im Februar und reicht bis in den März, solange frostige Nächte auf milde Tage folgen. Genau dieses Wechselspiel setzt den Saft in Bewegung. Bevor die Knospen anschwellen, wird in den Stamm eine kleine Öffnung gebohrt, durch die das klare Baumwasser austritt. Früher hingen Metalleimer an den Bäumen, die regelmäßig von Hand geleert werden mussten. Heute fließt der Saft meist durch ein Netz aus Kunststoffleitungen direkt in Sammelbehälter. In größeren Betrieben steigern Vakuumpumpen die Ausbeute pro Zapfstelle deutlich. Der Saft besteht überwiegend aus Wasser und enthält meist nur ein bis zwei Prozent Zucker. In großen Kesseln wird er erhitzt, das Wasser verdampft und der natürliche Zucker konzentriert sich. Die Flüssigkeit wird dunkler und zähflüssiger, bis sie einen Zuckergehalt von rund 66 Prozent erreicht. Erst dann gilt sie als Ahornsirup. Fun Fact: Für einen Liter Ahornsirup sind rund 40 Liter Baumsaft nötig.
AHORNSIRUP-KAUF AM MAPLE WEEKEND
Maple Weekends im März Die jährlich stattfindenden Maple Weekends öffnen auch 2026 wieder die Türen zu Produzenten im ganzen Staat – in diesem Jahr am 21. und 22. sowie am 28. und 29. März. Dann gewähren die sogenannten Sugarhouses Einblicke in ihr Handwerk und laden zu Verkostungen ein. Besucher beobachten das Anzapfen der Bäume, stehen im Dampf der Kessel und probieren frisch gewonnenen Sirup direkt vor Ort. Immer wieder beliebte Treffpunkte sind Sprague’s Maple Farms in der Region Chautauqua-Allegheny, genau wie die Soukup Farms im Hudson Valley. Eine vollständige Liste aller teilnehmenden Betriebe findet sich online unter mapleweekend.com/producers.
Geballtes Wissen Wer noch tiefer in die Thematik eintauchen möchte, besucht das International Maple Museum Centre in Croghan in New York. Seit 1977 dokumentiert das Zentrum die Entwicklung der nordamerikanischen Ahornproduktion. Gezeigt werden frühe Techniken der Native Americans ebenso wie moderne Anlagen und Leitungssysteme. Audiotouren vermitteln Hintergrundwissen. So bleibt die Ahorntradition in New York State weit über die Erntezeit hinaus lebendig.
NEW YORK STATE
Aufgeteilt in elf faszinierende Regionen bietet der Bundesstaat New York seinen Reisenden alles, was man gemeinhin mit einem Traumurlaub made in USA verbindet: Die Weltmetropole New York City neben unzähligen charmanten Kleinstädten, Naturschauspiele wie die überwältigenden Niagarafälle oder der alljährliche Indian Summer, Wildlife, Strände, Entertainment, Kultur und Lifestyle. New York gilt mit seinen exzellenten Weingütern, Brauereien und über 20.000 Restaurants als Mekka für Feinschmecker. Outdoor-Fans finden in den Bergen, Flüssen und Seen des Empire State abwechslungsreiche Reviere, Kunst- und Geschichtsinteressierte eine Fülle erstklassiger Museen. Der Empire State hält zu jeder Jahreszeit das passende Angebot bereit – für alle, die zum ersten Mal in die USA reisen, ebenso wie für erfahrene Amerika-Urlauber. www.iloveny.com

NEW YORK
Der Bundesstaat New York ist bekannt für seine weltberühmte Stadt New York City, seine kulturelle Vielfalt und seine natürlichen Wunder.
ÜBER LONG ISLAND
Long Island, New York, ist eine große Insel an der Ostküste der USA, die östlich von Manhattan liegt und geografisch zu New York gehört. Sie ist bekannt für ihre Strände, Weingüter, und eine Mischung aus lebhaften Vororten und exklusiven Küstenorten. Long Island ist in vier Bezirke unterteilt: Kings und Queens (die geografisch zwar zu Long Island gehören, aber administrativ zu New York City zählen) sowie Nassau und Suffolk County.
Hier sind einige Highlights von Long Island:
Strände: Die Insel hat zahlreiche Strände, darunter den beliebten Jones Beach State Park und die exklusiven Hamptons, die für luxuriöse Strandhäuser und Prominentenbesuch bekannt sind.
Weinregion: Auf der North Fork von Long Island gibt es eine wachsende Weinindustrie mit vielen Weingütern, die zu Verkostungen und Veranstaltungen einladen.
Kultur und Geschichte: Long Island bietet Museen wie das Cradle of Aviation Museum und historische Stätten wie Sagamore Hill, das ehemalige Zuhause von Präsident Theodore Roosevelt.
Freizeit und Natur: Abseits der Strände gibt es viele Parks und Naturreservate, die zum Wandern und Entspannen einladen, wie das Montauk Point State Park ganz an der Ostspitze der Insel.
DISCOVER LONG ISLAND
Discover Long Island wurde 1979 unter dem Namen Long Island Convention and Visitors Bureau & Sports Commission als offizielle Agentur zur Förderung der regionalen Reise- und Tourismusindustrie gegründet. Die Organisation trägt zur wirtschaftlichen Entwicklung und Lebensqualität auf Long Island bei, indem sie die Region als hochklassige Destination für Tourismus, Meetings und Tagungen, Messen, Sport Events und andere Großveranstaltungen in der Öffentlichkeit bekannt macht. Ausführliche Informationen über Long Island sind telefonisch unter +1 631-951-3900 und auf der Website www.DiscoverLongIsland.com erhältlich.






